„Steckbrief“ VT 24.12.2020

Das Viernheimer Tageblatt startet die neue Serie „Steckbrief“ – die Inhalte sehr kreativ als Schlagzeile umgesetzt, gefällt mir!

Name: Thomas Klauder

Geburtsdatum: 12.08.1965

Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH), selbstständig

Lieblingsgericht: Im Winter: Die Viernheimer Bohnensuppe meiner Oma. Im Sommer: Flammkuchen 

Lieblingsfilm: Ich liebe die „Star Wars“-Episoden, für die Kreativität und wie sie es geschafft haben, alle Mythen und großen Sagen der Menschheit darin unterzubringen. ;))

Lieblingslied: Bob Dylan  – “The Times They are a-changing”. Aus meiner Sicht ein Volltreffer in das Wesen der Veränderung in der menschlichen Gesellschaft, allgemein und immer gültig.

Drei Charaktereigenschaften, die am ehesten auf Sie zutreffen? Ich bin aufgeschlossen & neugierig, menschenorientiert und kommunikationsstark

Drei Hobbys, denen Sie gerne nachgehen: Kochen und gemeinsam Essen, Wandern, Lesen  

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Eine Bibliothek, einen Weinkeller und ein Notebook  ;))

Letztes Buch, das Sie gelesen haben: James Hawes – „Die kürzeste Geschichte Deutschlands“. Der englische Autor betrachtet die deutsche Geschichte aus einem völlig neunen Blickwinkel; geostrategisch-ethnisch, das finde ich unheimlich interessant

Etwas, was Sie schon immer mal machen wollten, Sie sich aber nie getraut haben: Bergsteigen, ich liebe die Berge, habe gute Kondition und bin geschickt, aber ich habe Höhenangst, eine doofe Mischung…

Sind Sie abergläubisch?  Nein

Glauben Sie an Gott? Ja

Welchen Beruf wollten Sie in Ihrer Kindheit ausüben? Ich wollte irgendein Manager sein, jemand mit Krawatte und Büro, in der Familie kannte ich nur blaue und graue Kittel, fand also diese andere Welt interessant.

Was macht Sie wütend? Lügen, Unzuverlässigkeit, Ungerechtigkeit

Über was oder wen können Sie lachen: Ich mag Humor, der die menschlichen Höhen und Tiefen gut herausarbeitet und intelligent überspitzt wiedergibt; allen voran Loriot, auch solche wie Heinz Becker. Ich liebe die Ironie bspw. des „Postillion“.    

Ihr Lieblingsfleck in Viernheim: Ich mag die Dünenlandschaft hinter der „Tante Anna“ und dann gibt es noch eine ganze Reihe Restaurants, wo man mich normalerweise oft sieht.

Politisches Vorbild: Heiner Geißler, für sein Menschenbild, sein Wertesystem und seine Integrität

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Mit dem gewonnenen Einblick aus dem ehrenamtlichen Engagement der letzten Jahre und meinen beruflichen Erfahrungen, meines Arbeits-, Kommunikations- und Führungsstils glaube ich, dass ich Viernheim moderner, menschlicher und attraktiver machen kann. Und ich habe große Lust darauf! 

Warum engagieren Sie sich bei den GRÜNEN? Zunächst war da meine Liebe zur Natur, dann habe ich gesehen, dass bei den Grünen mein Wertesystem, vor allem mein christliches Weltbild, am ehesten abgebildet ist. Außerdem sind sie aus meiner Sicht die einzige Partei, die bisher tatsächlich nachhaltige Veränderung bewirkt hat, auf allen politischen Ebenen.

Drei Grundprinzipien, die für Sie in der Politik nicht zu verhandeln sind: Menschenwürde, demokratische Spielregeln, bewiesene Fakten

Was macht für Sie Viernheim so besonders? Viernheim ist die Heimat meiner Familie seit mindestens 170 Jahren, was mich heute als Mensch ausmacht, wurde in meinen ersten 20 Jahren hauptsächlich durch Viernheim geprägt. Hier vermischen sich metropole Möglichkeiten mit den Segnungen des ländlichen Raums. Besser kann man kaum leben.

Drei Orte, die jemand Auswärtiges in Viernheim besuchen sollte: Munitionsdepot und Panzerwald als Mahnmal des kalten Krieges, die beiden historischen Kirchen, die Straßenzüge des alten Viernheim mit ihrem nebenerwerbs-landwirtschaftlichen Städtebild aus den Zeiten der Industrialisierung, einzigartig!

Welche eine Sache würden Sie in Viernheim sofort ändern, wenn es möglich wäre? Das kann man sogar schnell machen, wenn man will; die unsägliche Raserei auf manchen Straßen, den Schmutz im öffentlichen Raum, und aktuell die Einhaltung der Pandemie-Regeln ebendort.

Wenn Sie drei Wünsche hätten, dann….: …dann wären wir im Märchen, das wäre wunderschön…

Wie hat das Corona-Virus Ihr Leben verändert? Beruflich nicht viel, ich arbeite seit vielen Jahren unter den Bedingungen, wie sie jetzt durch Corona für die meisten Büroarbeiter kamen. Privat fehlt mir das Zusammenkommen mit alten und neuen Freunden, das Essen, die Diskussionen, die Bereicherung durch menschliche Gesellschaft.

Lassen Sie sich gegen das Corona-Virus impfen? So schnell wie möglich. Ich vertraue der Wissenschaft. 

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel